Währungsreform? Niemals! Oder vielleicht doch?

Der Euro fällt, Gold steigt und viele reden von einer Währungsreform in Deutschland. Das der Euro nach 10 Jahren schon am Ende sein soll scheint aber unvorstellbar. Von der Politik wird es dazu keine vernünftige Aussage geben, da diese versuchen wollen mit allen Mitteln den Euro am Leben zu halten. Und so wird - in bester Comical-Ali Manier - der Euro verteidigt, und Gerüchte über eine Währungsreform bis zum Schluss verneint werden. Laut hartgeld.com gibt es aber diverse Hinweise darauf, das eine Währungsreform ansteht bzw geplant wird.

Fakt ist, das die Eurozone ein starkes Ungleichgewicht hat. Schwache Länder auf der einen Seite die von stärkeren Ländern auf der anderen Seite getragen und mitfinanziert werden müssen, können auf Dauer keine solide Basis einer starken Währung darstellen. Es wird einen Schritt zurück zu nationalen Währungen geben müssen. Ganz nebenbei würde man sich damit auch einem großen Teil der Staatsschulden entledigen können. Das die Bürger dabei allerdings nicht so gut wegkommen ist wohl auch klar. Wann in der Geschichte eines Staates hat es jemals etwas nützliches für Bürger gegeben wenn dieser sich bereichern wollte.

Der Währungsreform entgehen kann niemand. Absichern hingegen kann sich jeder. Solange es noch geht sollte man versuchen sein erspartes in sichere Werte zu tauschen. Gold und Silber sind dabei wohl die gängigsten Formen der Anlage. Wobei man Anlage hier nicht als gewinnbringende Anlage verstehen sollte. Edelmetalle sichern den aktuellen Wert des Vermögens und lassen sich später wieder in die dann aktuelle Währung eintauschen. Der Verlust wird dabei niedriger ausfallen als bei einer Umwandlung der Ersparnisse auf dem Spar- oder Girokonto.



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