Die Bank macht zu und das Geld ist weg.

Wie der aktuelle Fall der NOA Bank zeigt, ist es durchaus möglich das Banken von heute auf morgen dicht machen. 15.000 Kunden der Bank spüren jetzt am eigenen Leib, wie es ist wenn man nicht mehr an sein Geld kommt. Zwar sind die Einlagen bis 50.000 Euro durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert, aber es wird wohl einige Zeit vergehen bis dieses Geld wieder verfügbar ist. Kunden die mehr als die 50.000 Euro angelegt hatten bekommen auch nur diese zurück, solange die Bank kein ordentliches Insolvenzverfahren eröffnet hat. Erst dannach ist es möglich Gelder die darüber hinaus gehen einzufordern.

Einige der Kunden waren schlau genug ihr Geld vorher abzuziehen, als es negative Presse gab und die Zinsen fürs Tagesgeld um 0.75% gesenkt wurden. Der Rest schaut nun seinem Geld hinterher. Kann man nur hoffen das die meisten Kunden noch andere Konten haben und schnell an ihr Erspartes kommen.

Es zeigt sich wieder einmal wie fragil die Bankenlandschaft zur Zeit ist, und das man sich bei keiner Bank absolut sicher sein sollte das diese nicht von heute auf morgen schließen kann. Noch trifft es nur die kleineren, aber auch das Geld für den Einlagensicherungsfond hält nicht ewig und für alle Banken und Einlagen. Mein Rat desshalb: Vorsorgen, auch wenn man nicht an solch eine Situation bei der eigenen Bank glaubt ist es ratsam einen gewissen Bargeldbestand vorrätig zu haben. Gold und Silber sind natürlich auch als alternative Anlage in Betracht zu ziehen.

Passend dazu ein schöner Artikel im Focus, der zeigt was aus dem Versprechen von Frau Merkel vor 2 Jahren geworden ist. Die Einlagen der Sparer sind sicher, ja aber nur unter bestimmten Bedingungen und diese werden bei der NOA Bank nicht erfüllt.

http://www.focus.de/finanzen/news/siemens/geldanlage-wie-angela-merkel-sparer-hinters-licht-fuehrt_aid_545144.html

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