Arbeit, Geld und der Wert des Silbers.

Das ganze Geld-System ist wie das Spiel Monopoly! Mit dem Unterschied, dass wir hinein geboren wurden lange nach dem Beginn des Spiels und so gehören wir also nicht zu denen, die mit gleichen Voraussetzungen gestartet sind. Folgerichtig gibt es heute zum einen die Eigentümer von Produktionsmitteln, Grund und Rohstoffen. Im letzteren Fall wenn nicht echte Eigentümer, dann wenigsten Gruppen die diese Rohstoffe kontrollieren. Zum Anderen gibt es die Arbeitsbienen, zu denen wir gehören!

Nun könnten die Bienen, Vermögen aufbauen, in dem sie Ihr Einkommen sparen (Konsumverzicht), und (in mehreren Generationen!) einen Reichtum aufbauen. Die Eigentümer zahlen Steuern, und beteiligen sich an der Gesellschaft, „genauso“ wie die Arbeitsbienen mit ihrer Arbeit. Und Alles ist gut und gerecht.
Bis hier hin sind wir bei der offiziellen Version, die bis hier auch stimmt!

Nun stellt Euch Mal die Frage, was würde Ihr tun, wenn Ihr zu den Eigentümern gehört?! Na Euer Eigentum mindestens schützen, am besten vermehren! Echtes Eigentum kann nur ein Sachwert sein! Fiat Geld kann nicht echtes Eigentum sein. Oder habt ihr schon erlebt, das Adlige (die sind die Gewinner des Spielanfangs bei Monopoly!) ihr Eigentum groß verkauft haben? Mal von Ausnahmen und Streitigkeiten abgesehen. Also nein.

ALLE Sachwerte können auf Rohstoffe und Boden reduziert werden! Fertig. Ende. So einfach ist das. Alle Endprodukte die auch als Sachwerte betrachtet werden können, sind aus Boden und Rohstoffen entstanden, und zwar durch ARBEIT (Wissen ist auch Arbeit). Arbeit (Wissen) ist UNBEGRENZT! „Geht und vermehret Euch!“ Boden und Rohstoffe sind BEGRENZT, oder auch knapp.

Teuer/Wertvoll ist immer das, was knapp ist. Wer das Verstanden hat, und das haben die Menschen bis vor 100 Jahren ziemlich genau verstanden, der wusste was er tun muss. Nämlich versuchen echte Werte zu akkumulieren! Also damals Boden und Rohstoffe (Gold, und Silber war am einfachsten). Damals war das Geld=Gold!

Damals, vor 150 Jahren z.B. hätte KEINE SAU für Papier gearbeitet! Und wenn kein Gold mehr da war um zu zahlen, und die Arbeit war dringend notwendig, gab es Krieg, Sklaverei etc. Durch den sozialen Fortschritt (Bismarck & Co) haben die Eigentümer den Arbeitern immer mehr geben müssen, weil sie kein Bock und Geld mehr für Krieg und Aufstand hatten, und gefährlich war es obendrein! Doch, so ganz glücklich waren die Eigentümer nicht mit der Lösung, denn nach der Liberalisierung der Gesellschaften, konnten plötzlich die Arbeiter ihre Arbeit teuer verkaufen, in Sachwerte investieren (Boden, und Rohstoffe), und an deren Kuchen knabbern!

Eine Lösung musste her!

Und so kommen wir zum Fiat-Geld. GENIALE Erfindung der Eigentümer dieser Welt. Genial, ich kann es nichtgenug wiederholen! Man erschaffe ein Pseudowert. Wenn zunächst Gold = Geld, und mit Geld kann man alles kaufen, dann ist Geld doch wichtig. Mann lasse mehrere Generationen sich an Geld gewöhnen, das nun mal einfacher zu handhaben ist als Gold, insbesondere heute das Plastikgeld ist bequem, und lasse einfach irgendwann Mal das Gold weg!

Als Begründung, Achtung!: Es ist nicht genug Gold da um alles bezahlen zu können was produziert wurde! Was zunächst plausibel klingt, und VWL Lehre ist, ist so bescheuert wie noch was! Geld ist nämlich eine Einheit, genauer eine Bewertungseinheit, oder auch Maßeinheit! Wie der Meter oder das Kilogramm. Man stelle sich vor, jemand sagt, wir schaffen den Meter ab, weil es nicht genug Meter gibt, um die Entfernung bis zum Mond zu Überbrücken!

HALLO??? Wem der Vergleich nicht gefällt, gebe ich ein Beispiel, wie man mit knappen Einheiten in der Vergangenheit umgegangen ist, insbesondere während der Tauschgesellschaft. Na wenn ich mit Fuchsfellen bezahlt habe, und es plötzlich nicht mehr genug Fuchsfelle gab, um andere Dinge zu bezahlen, dann habe ich mit Bärenfell bezahlt, oder mit Getreide etc. Alle diese Substitutionsgüter waren Sachwerte! Warum also Fiatgeld, was KEINEN WERT hat? Warum nicht auch Silber, Kupfer, Aluminium oder Rubine wenn Gold zu knapp ist?! Tja, genau, weil diese eben echte WERTE sind, und das wollten die Eigentümer der Welt, Bismarck hin oder her, nicht weg geben!

Man hat ja gesagt, dass die „unabhängigen“ Zentralbanken „dafür sorgen und aufpassen“ das Geld knapp bleibt, und Alles ist Guuuuut…. Fragt man sich nur für wen? Wie gut sie aufgepasst haben, haben wir gesehen!

Nun kann der eine oder andere sagen, man hätte auch mit Fiatgeld echte Sachwerte kaufen können. Klar konnte man. Doch in einem Markt der von denen kontrolliert wird, die das Fiat-Geld kontrollieren!! Und genau da liegt der Knackpunkt. Sie halten sich nicht an den eigenen Spielregeln! Die EZB kauft Schrott mit unserem Geld! Sie entwertet unseren LOHN (Arbeit). Früher ging das nicht! Wer 1 oz Gold Lohn hatte, bekam 1 oz am Ende des Monats. Heute bekommen wir Real IMMER WENIGER Lohn! Um nicht reich zu werden und um moderne Sklaven zu bleiben.

Wer aus dem System ausbüchsen will, und in richtig knappen Güter rein will, der wird gestoppt! Verbieten kann man es natürlich nicht, in der über die „Freie Marktwirtschaft aufgeklärten Gesellschaft“! Es geht auch anders!

Das Casino Prinzip – und das Papiersilber.

Wer über eine unbegrenzte Geldmenge verfügt, kann nicht verlieren, bzw. wird immer gewinnen! Stellt Euch vor, dass beim Monopoly ein Spieler die Bank übernimmt, oder kontrolliert! Wie soll er denn noch Pleite gehen?? Bzw. wie sollen die Anderen noch überhaupt eine Chance haben??

Geldmenge M3 US-Dollar

Geldmenge M3 US-Dollar

Silbermarkt – Da werden auf den „Markt“ 250 Mio Papierunzen auf ein Mal geschmissen! Nur weil der „Verkäufer“ genug Papiergeld hat, um das zu tun! Jetzt würdet ihr Euch fragen, na gut, aber er muss die Positionen irgendwann schließen, und höchstwahrscheinlich Verluste hinnehmen! Um diese Auszugleichen, müsste er noch mehr Leerverkäufe tätigen, und so weiter bis er irgendwann Pleite ist. Wirklich? Wie war das mit der Geldmenge?? Unbegrenzt?! Folgerichtig, steigen die Leerverkäufe einfach im Volumen, um den Papierillusionspreis zu drücken, und so den Otto Normal Bürger vom Silber fern zu halten, weil Silber „zu billig“, und auch „hochspekulativ“ ist!

Wer sich die Entwicklung der gehandelten Volumina anschaut wird sehen, dass sie genauso steigen wie die Staatsschulden! Und weil Silber nicht nur ein knappes Gut ist, dass einfach als Geld gehortet werden kann, damit die Arbeitsbienen echte Vermögen bilden, sondern auch noch von den Eigentümern als Produktionsmittel benötigt wird, müsste es eigentlich jedem einleuchten, dass der Silberpreis manipuliert wird! Und, dass Silber einen hohen WERT besitzt!

Passend dazu auch der Beitrag vom ZDF:

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